Ce n’est pas très beau

 

Friedrich Glauser – Ce n’est pas très beau

Eine Ausstellung des Strauhof Zürich

5. Februar – 1. Mai 2016

 

«Ce n’est pas très beau» – so beendet Friedrich Glauser (1896–1938), ein Jahr vor seinem frühen Tod, seinen Lebensbericht. Dada und Morphium, psychiatrische Anstalten und die Fremdenlegion, eigene Inhaftierungen und Kriminalromane: Leben und Werk haben sich bei ihm eng verzahnt.

 

Seit dem 100. Geburtstag des Cabaret Voltaire am 5. Februar zeigt die Ausstellung im Strauhof die Stationen von Glausers Leben nach und horcht auf die Zwischentöne seines Schreibens. Friedrich Glauser ist als einziger Schweizer Autor 1917 an der Entstehung der Dada-Bewegung in Zürich beteiligt, doch erst 20 Jahre später feiert er als Krimi-Autor mit dem «Wachtmeister Studer» erste Erfolge.

 

Die von Christa Baumberger und Rémi Jaccard kuratierte Ausstellung schafft einen räumlichen und atmosphärischen Zugang zu ausgewählten Werken wie «Gourrama» oder «Matto regiert». Es sind sowohl Originaldokumente aus dem Schweizerischen Literaturarchiv, dem Stadtarchiv Zürich und der Privatsammlung von Bernhard Echte als auch Illustrationen von Hannes Binder zu Glausers Schaffen zu sehen. Ebenso finden sich Auszüge aus späteren Verfilmungen und Aufführungen seiner Werke. Zudem schaffen ExpertInnen mit ihren Kommentaren zeitgemässe Bezüge zu Glauser.

 

Weitere Informationen unter www.strauhof.ch

«Ce n’est pas très beau» – Glausers Welt ist nicht strahlendschön, sondern berührend, echt und einnehmend. Sie ist bis heute eine Entdeckung. (Ausstellungsansicht “Friedrich Glauser – Ce n'est pas très beau“ im Strauhof Zürich, © Gataric Fotografie)