Dada Afrika – Les idoles des pêcheurs

 

 

Unknown

 

Das Museum Rietberg zeigt bis zum 17. Juli zum ersten Mal ein kaum erforschtes Thema: die Auseinandersetzung der Dadaisten mit aussereuropäischer Kunst und Kultur aus Afrika, Ozeanien, Asien und Amerika.

 

Den Kuratoren von „Dada Afrika“ geht es um ein gleichberechtigtes Verhältnis zwischen da und dort. Und der Dialog ist ebenso stupend wie fundiert, der Katalog ein Schatz. Zu den Highlights seitens Dada gehören Man Rays Korkmännchen „Idole du pêcheur“, Marcel Jancos Masken und vor allem die messerscharf gestalteten Collagen der Berliner Dadaistin Hannah Höch.

 

A propos Dadaistinnen: Im Tages Anzeiger erschien ein erfrischend ernüchterndes Gespräch zwischen der Doyenne der Schweizer Kunstkritik Ludmila Vachtova und dem unermüdlichen Journalisten Thomas Wyss:

tagesanzeiger.ch, Jede-Dame-feierte-ihre-eigene-Party

Bild: Katalog-Cover von „Dada Afrika. Dialog mit dem Fremden“ mit einem Ausschnitt von Hannah Höchs Collage, „Aus einem ethnographischen Museum (Denkmal l)“, 1924, Collage, Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, © 2015, Zürich, ProLitteris