Dada Universal

 

Dada Universal

Eine Ausstellung des Landesmuseums Zürich

5. Februar – 28. März 2016

 

«DADA WAR DA BEVOR DADA DA WAR».

Vor hundert Jahren wurde in Zürich die radikale Kunstbewegung Dada gegründet und sofort weltberühmt. Doch was verbirgt sich hinter dem Wort? Blödelei und Unsinn? Nein: Dada rechnete mit dem Wahnsinn des Ersten Weltkriegs ab.

 

Seit letztem Freitag zeigt das Landesmuseum Zürich nicht nur Dada-Werke, sondern auch die globale und universale Ausstrahlung der Bewegung – und das bis in die Gegenwart. So treffen in der Ausstellung etwa der flugunfähige Vogel Dodo, eine afrikanische Maske, ein rund 1000-jähriger Palmesel und die «Mona Lisa» des Dadaismus, das legendäre Urinoir von Marcel Duchamp, aufeinander. Über 100 Objekte und Dokumente aus verschiedenen Epochen und Sammlungsbereichen sowie Videoprojektionen und Raumtöne erzeugen einen Wirbel durch Raum und Zeit, der alle Sinne anspricht. Denn der kreative und revolutionäre «Esprit Dada» ist partout: «DADA EST TATOU. TOUT EST DADA».

 

Mehr Informationen zur Ausstellung, zu den Veranstaltungen, Workshops und Führungen unter www.nationalmuseum.ch/dada.

 

Was hat Dada mit Dodo zu tun? Dodo starb vor Dada aus. Ein Vogel, der nicht fliegen konnte. Dieser Inbegriff des Natur-Nonsens wurde in Lewis Carrolls «Alice im Wunderland» von 1865 gefeiert und geisterte dann durch die Gedichte und Texte der Dadaisten in Zürich und Paris. Dodo legte sozusagen das dadaistische «Ur-Ei» der Moderne: „PIPI / amertume sans église allons allons / charbon chameau / synthétise amertume sur l’église / isisise les rideaux / dodo dodo.“ (T. Tzara 1916). Bild : Dodo beim Ausstellungsaufbau (Skelett eines Dodo-Vogels. Mauritius, Anfang 20. Jahrhundert (Fundort). Leihgeber: Musée cantonal de géologie, Lausanne)

Was hat Dada mit Dodo zu tun? Dodo starb vor Dada aus. Ein Vogel, der nicht fliegen konnte. Dieser Inbegriff des Natur-Nonsens wurde in Lewis Carrolls «Alice im Wunderland» von 1865 gefeiert und geisterte dann durch die Gedichte und Texte der Dadaisten in Zürich und Paris. Dodo legte sozusagen das dadaistische «Ur-Ei» der Moderne: „PIPI / amertume sans église allons allons / charbon chameau / synthétise amertume sur l’église / isisise les rideaux / dodo dodo“ (T. Tzara 1916).
Bild : Dodo beim Ausstellungsaufbau (Skelett eines Dodo-Vogels, Mauritius, Anfang 20. Jahrhundert (Fundort). Leihgeber: Musée cantonal de géologie, Lausanne)

 

Ausstellungsansicht “Dada Universal“ im Landesmuseum Zürich, © Schweizerisches Nationalmuseum