Dadaglobe Reconstructed

 

Dadaglobe Reconstructed

Eine Ausstellung des Kunsthaus Zürich

5. Februar – 1. Mai 2016

 

«Dadaglobe» versammelt die über zweihundert Kunstwerke und Texte, welche Tristan Tzara 1921 von Künstlern aus ganz Europa zugeschickt worden sind. Dieses epochale, aber bisher nie publizierte Buchprojekt findet im 100. Jubiläumsjahr von Dada endlich seine Verwirklichung: Indem die weltweit verstreuten Beiträge in langjähriger Recherchearbeit wieder zusammengetragen worden sind, bildet diese Ausstellung einen Meilenstein der jüngsten Dada-Forschung.

 

Seit letztem Freitag zeigt die Ausstellung Selbstporträts, Fotomontagen und Collagen, Zeichnungen, Buchseitenentwürfe, Gedichte und Essays, daneben Manuskripte, Drucksachen und Aufschluss gebende historische Dokumente. «Dadaglobe» stellt eine beeindruckende Rundumschau über die künstlerische Vielfalt, die gesellschaftspolitische Relevanz und die kunsthistorische Schlagkraft von Dada dar. Mit Beiträgen von Hans Arp, André Breton, Max Ernst, Hannah Höch, Sophie Taeuber-Arp und rund 30 weiteren Künstlerinnen und Künstlern.

 

Die Ausstellung ist Teil eines umfassenden Programms des Kunsthaus Zürich anlässlich 100 Jahre Dada: «Dadaglobe Reconstructed» (5.2.–1.5.2016), «Francis Picabia – Eine Retrospektive» (3.6.–25.9.2016), der Dada-Kostümball (13.2.2016) sowie die Digitalisierung der Dada-Sammlung im Kunsthaus Zürich. Sie wird ab Juni 2016 im Museum of Modern Art in New York gezeigt.

 

Adrian Sudhalter mit ihrem Mann kurz vor der Vernissage der Ausstellung "Dada Universal" im Landesmuseum Zürich am 5. Februar 2016. In über sechsjähriger Forschungsarbeit hat Adrian Sudhalter Tristan Tzaras Projekt des dadaistischen Weltatlas’ „Dadaglobe“ – den die Welt notabene nie zu Gesicht bekommen hat – rekonstruiert und gemeinsam mit Cathérine Hug in eine Ausstellung überführt, die fast (wie bei Max Ernst) zu Tränen rührt. Merci pour les „rara-rarissima“!

Adrian Sudhalter mit ihrem Mann kurz vor der Vernissage der Ausstellung „Dada Universal“ im Landesmuseum Zürich am 5. Februar 2016. In über sechsjähriger Forschungsarbeit hat Adrian Sudhalter Tristan Tzaras Projekt des dadaistischen Weltatlas’ „Dadaglobe“ – den die Welt notabene nie zu Gesicht bekommen hat – rekonstruiert und gemeinsam mit Cathérine Hug in eine Ausstellung überführt, die fast (wie bei Max Ernst) zu Tränen rührt. Merci pour les „rara-rarissima“!

 

DADAGLOBE RECONSTRUCTED. 1921 von Tristan Tzara geplant, nun zur Feier des 100-jährigen Dada-Jubiläums 2016 rekonstruiert und erstmals veröffentlicht: die mehrsprachige Anthologie der Dada-Bewegung. Herausgegeben vom Kunsthaus Zürich, Scheidegger & Spiess, 2016. Mit Beiträgen von Adrian Sudhalter, Michel Sanouillet, Cathérine Hug, Samantha Friedman, Lee Ann Daffner und Karl D. Buchberg. © Scheidegger & Spiess