JULL-Dada III

 

Die neue Kunstart (R.I.P.)



«[…] Eines Tages waren sie in einem Büro. Sie hatten keine Ideen, was für eine Zeichnung sie machen sollen. Der Chef kam: ‹Wenn ihr mir auf morgen keine neue Kunstart bringt, werde ich euch feuern.› Sie kamen traurig und wütend nach Hause. Dodo nahm ein Messer und steckte es in ein Französischbuch. Das Wort, das er getroffen hatte, war Dada. Seine Frau währenddessen schupfte einen Farbeimer auf ein Blatt. Es entstand eine coole, neue Kunst. Sie wusste nicht, wie man die Kunst nennen soll. Dodo sagte: ‹Vielleicht Dada?!› Die nächsten Tage wurde die Kunst so berühmt, dass bei ihnen Millionen von Franken einflossen.

 

100 Jahre später: DODO + DADA – Die Gründer der Kunstbewegung DADA. R.I.P.»

 

Unbenannt

 

Dada, Dodo, Dingo und Dildo

« […] Dada und Dodo haben die Hochzeit lustig und schön gefunden. Sie haben nach der Hochzeit ein Zimmer gemietet bei einem 5-Sterne Hotel. Das Zimmer war nur für Dada und Dodo. Sie haben dort drin private Erwachsenen-Dinge getan. Dada und Dodo haben 1 Jahr später 2 Kinder gemacht. Der Doktor hat gesagt, es sind zwei Knaben. Ihre Namen sind Dingo und Dildo. […]»

 

Zwei Vögel (tot?)

«Es gab mal 2 Vögel, ihre Namen waren Dada und Dodo. Beide waren die letzten von ihrer Art. Eines Tages gingen die beiden Vögel durch den Wald, denn sie konnten nicht fliegen, weil ihre Flügel leider von Geburt an zu klein waren. Sie waren beste Freunde, sie waren sich immer treu. Aber ausser dass sie nicht fliegen konnten, hatten sie noch ein grösseres Problem: Die Jagdsaison hatte begonnen und jeder Jäger wollte die beiden haben (tot). […]»

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Texte der 1. Sek (Klasse Willuweit) Schulhaus Kappeli, Zürich-Altstetten, verfasst im Jungen Literaturlabor JULL am 15. März 2016, gecoacht von Johanna Lier, Irene Eichenberger und Richard Reich (anschliessend an einen Besuch der Dada-Ausstellung im Landesmuseum)