Ringvorlesung der Uni ZH: Sprache und Schrift im Dadaismus

 

„Ferner war eine unzählige Anzahl Fremder freiwillig gekommen, für die Zürcher die hohe Warte war, von der aus man das Weltgeschehen ruhig oder entsetzt beurteilen konnte. Die Stadt war damals das Internationalste, das man sich denken kann. Am Quai hörte man in allen Zungen sprechen.“ Emmy Hennings, Erinnerungen.

 

Sprechen Sie dada? Letzte Woche referierte Prof Dr. Esther Kirchmann von der Universität Hamburg bei einer öffentlichen Ringvorlesung im Hörsaal der Universität Zürich über die Gestaltung von Schrift und Sprache im Dadaismus. Wer es verpasst hat und mehr erfahren möchte, im Oktober 2016 wird die Klappenbroschure zur Ringvorlesung „Dada Performance & Programm“ veröffentlicht.

 

Die Ringvorlesungungen werden von Prof. Dr. Ursula Amrein (Universität Zürich) und Dr. Christa Baumberger (Schweizerisches Literaturarchiv Bern) konzipiert und organisiert. Die nächste Ringvorlesung „(Nach-)Geschichte und Mythos Dada“ mit anschliessender Podiumsdiskussion findet am 02.Juni 2016 statt.

 

Anbei noch einige Impressionen aus der Ringvorlesung von vergangener Woche ohne genaue Beschreibung nach dem Motto: Sprache als Möglichkeit und Unmöglichkeit von Sinnbildung. Doch so wichtig Sprache ist, meinte etwa Carl Splitter doch, das beste sei ruhig zu sein.

 

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