Supplément Dada im Kunsthaus Zürich

 

Ab morgen und bis zum 24. Juli 2016 zeigt das Kunsthaus Zürich im Rahmen der Ausstellung „Aus der Sammlung, neu und überraschend: Supplément Dada“ eine wohltemperierte Auswahl aus seiner weit über 700 Werke und Dokumente umfassenden Sammlung.

 

Das Kunsthaus Zürich begann vor 50 Jahren, Dada zu sammeln. Seit der letzten grossen Ausstellung zu dieser Bewegung, «Dada global» (1994), sind zahlreiche Werke dazugekommen. Diese belegen eindrücklich, dass sich die Sammlung ebenso vermehrt, wie Dada nie ruht. Einige dieser Neuzugänge werden nun erstmals öffentlich gezeigt. Darunter zum Beispiel ein Siebdruck von Marcel Janco aus den 1970er-Jahren, seine Nachschöpfung des seit 1924 verschollenen Ölgemäldes «Cabaret Voltaire». Die aktuelle Accrochage ist eine Auswahl von rund 100 Exponaten aus der weit über 700 Werke und Dokumente umfassenden Sammlung.

Das Objekt und die Assemblage gehören wie die Fotomontage und die Collage zu den wichtigsten Errungenschaften der Dadaisten. Da schuf etwa, ausserhalb der Dada-Zentren, der Belgier Paul Joostens einen originären Beitrag. Paul Joostens, La Java, 1922, Assemblage, Kunsthaus Zürich, © Nachlass Paul Joostens